Sprachsystematische Lesediagnostik auf Satzebene

Autor/innen

  • Gerrit Helm

DOI:

https://doi.org/10.21248/dideu.918

Schlagworte:

Lesediagnostik, Satzlesen, syntaktisches Lesen, Lernverlaufsdiagnostik

Abstract

Der vorliegende Beitrag stellt die Konzeption einer neuartigen Satzlesediagnostik für die Klassenstufen 2–6 vor, die gegenwärtig im Rahmen der Entwicklung der digitalen Plattform KOMPASS erprobt wird. Das entworfene Verfahren operiert auf Basis von sprachsystematischen Satzitems, in denen syntaktische und semantisch-lexikalische Leseanforderungen kontrolliert und im Rahmen der Dia­gnostik gezielt variiert werden. Auf diese Weise können Aussagen dahingehend getroffen werden, welche Aspekte der syntaktischen und semantischen Verarbeitung von Sätzen individuelle Lernende vor Herausforderungen stellen bzw. zu Unterschieden im Lesen zwischen Lernenden führen. Diese neue Form der Satzlesediagnostik überwindet damit Limitationen bestehender Lesediagnostikverfahren, die zumeist ausschließlich selektiv zwischen erfolgreichen und weniger erfolgreichen Lernenden unterscheiden können.

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Veröffentlicht

2026-04-30

Zitationsvorschlag

Helm, G. (2026). Sprachsystematische Lesediagnostik auf Satzebene. Didaktik Deutsch, (60), 70–92. https://doi.org/10.21248/dideu.918

Ausgabe

Rubrik

Forschungsbeiträge