Bericht über die Tagung „Literarästhetisches Lernen außerhalb des Klassenzimmers – interdisziplinäre Perspektiven“

10.03.–13.03.2025 in der Münster Professional School, Universität Münster

Autor/innen

  • Paula Vosse

DOI:

https://doi.org/10.21248/dideu.927

Schlagworte:

literarästhetisches Lernen, Literaturausstellung, außerschulische Bildung, Szenografie, Diversität, Literaturdidaktik

Abstract

Die interdisziplinäre Tagung Literarästhetisches Lernen außerhalb des Klassenzimmers – interdisziplinäre Perspektiven, die vom 10. bis 13. März 2025 an der Universität Münster stattfand, widmete sich der Frage, wie literarische Bildung jenseits des Klassenzimmers in musealen, urbanen und digitalen Kontexten konzipiert, vermittelt und didaktisch reflektiert werden kann. Im Fokus standen Beiträge zur Theorie und Praxis literarästhetischer Erfahrungsräume – von epistemischen Denkräumen über transmediale Projekte bis zu digitalen Subkulturen –, zu didaktischen Anschlussmöglichkeiten im schulischen Kontext sowie zur Rolle von Machtkritik, Diversität und Inklusion in literarischen Vermittlungsformaten. Anhand von Praxisbeispielen aus Literaturmuseen, urbanen Spaziergängen, digitalen Plattformen und unerwarteten Orten wie dem Zoo wurden Perspektiven einer Literaturvermittlung aufgezeigt, die außerschulische Räume als eigenständige Erfahrungsräume mit spezifischen Potenzialen begreift. Die Tagung verdeutlichte die Notwendigkeit eines interdisziplinären Forschungsfelds an der Schnittstelle von Literaturdidaktik, Szenografie, Kurationspraxis und kritischen Kulturwissenschaften.

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Veröffentlicht

2026-04-30

Zitationsvorschlag

Vosse, P. (2026). Bericht über die Tagung „Literarästhetisches Lernen außerhalb des Klassenzimmers – interdisziplinäre Perspektiven“: 10.03.–13.03.2025 in der Münster Professional School, Universität Münster. Didaktik Deutsch, (60), 114–124. https://doi.org/10.21248/dideu.927

Ausgabe

Rubrik

Berichte