Strategien als Ansatzpunkt für die Förderung des Zuhörens

Forschungsstand, didaktische Implikationen und zukünftige Forschungsperspektiven

Autor/innen

  • Fabiana Karstens

DOI:

https://doi.org/10.21248/dideu.999

Schlagworte:

Zuhören, Zuhörstrategien, Hörverstehen, Strategievermittlung

Abstract

Verstehendes Zuhören ist eine zentrale Voraussetzung für schulisches Lernen und ein curricular ver­ankerter Gegenstand des Deutschunterrichts. Studien zeigen jedoch erhebliche Schwierigkeiten im Hörverstehen deutscher Schüler:innen und unterstreichen damit die Notwendigkeit einer systematischen Zuhörförderung. Ausgehend vom SOI-Modell, das Zuhören als aktiven und selbstregulierten Prozess der Bedeutungskonstruktion beschreibt, arbeitet der Beitrag theoretische Grundlagen von Zuhörstrategien heraus. Vorgestellt wird ein konzeptioneller Rahmen, der Zuhörstrategien entlang der kognitiven und metakognitiven Regulationsebenen sowie der Phasen des Zuhörprozesses systematisiert. Die anschließende Aufarbeitung des aktuellen Forschungsstandes zeigt, dass der Strategieeinsatz das Hörverstehen unterstützen kann, verdeutlicht aber zugleich ein Ungleichgewicht zwischen umfangreichen Befunden im Kontext des Fremdsprachenlernens und begrenzter Evidenz für das Zuhören im Erstsprachkontext. Abschließend werden didaktische Implikationen für die systematische Vermittlung von Zuhörstrategien im Deutschunterricht sowie Perspektiven für zukünftige Forschung abgeleitet.

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Veröffentlicht

2026-09-19

Zitationsvorschlag

Karstens, F. (2026). Strategien als Ansatzpunkt für die Förderung des Zuhörens: Forschungsstand, didaktische Implikationen und zukünftige Forschungsperspektiven. Didaktik Deutsch, (61), 109–122. https://doi.org/10.21248/dideu.999

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Rubrik

Berichte