Klage ohne Schuldige
Bericht und Kommentar zum Doppelpanel „Gesprächsabbrüche“ auf dem Germanistentag (Braunschweig, 2025) und zur Tagung „Neue Wege der Literaturvermittlung“ (Osnabrück, 2025)
DOI:
https://doi.org/10.21248/dideu.924Schlagworte:
Literaturdidaktik, Literaturwissenschaft, Narratologie, Bildungspolitik, Geschichte des Deutschunterrichts, Leseförderung, Lehrer:innenbildungAbstract
Krisendiagnosen begleiten die Institutionalisierung der Didaktik der deutschen Sprache und Literatur seit ihren Anfängen. Gründe für aktuelle Konflikte, Herausforderungen und Transformationsansätze der Literaturdidaktik eruierten 2025 zwei Formate, die ebenso für die Deutschdidaktik bedeutsam sind. Unter dem Titel Gesprächsabbrüche? Der Dialog der Literaturdidaktik mit der Fachwissenschaft und dem Schulfach Deutsch veranstalteten die Literaturdidaktiker Christian Dawidowski (Universität
Osnabrück) und Cornelius Herz (Universität Hannover) sowie die Osnabrücker Gymnasiallehrerin und Fachleiterin Angelika Stolle ein Doppelpanel auf dem 28. Germanistentag an der TU Braunschweig. Das zweite Format organisierte ebenfalls Christian Dawidowski, und zwar mit Jens Peters, Leiter des Literaturbüros Westniedersachsen: Die Zukunft der Literatur. Neue Wege der Literaturvermittlung. Beide Formate führten vor, wie zwecklos Schuldzuweisungen im Kontext fachlicher und institutioneller Krisen sowie Herausforderungen sind und wie wichtig es ist, das gemeinsame Interesse zu finden, um Transformationen zu gestalten.
Von beiden Formaten wird im Folgenden kommentierend berichtet.
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