Schreibförderung durch Sprachförderung?

Zur Wirksamkeit sprachlich profilierter Schreibarrangements in der mehrsprachigen Sekundarstufe I unterschiedlicher Schulformen

Autor/innen

  • Lars Rüßmann
  • Thorsten Steinhoff
  • Nicole Marx
  • Anne Kathrin Wenk

Abstract

In diesem Aufsatz werden die Fragestellung, das Design und erste Ergebnisse eines Teilprojekts der vom BMBF geförderten Interventionsstudie „Schreibförderung in der multilingualen Orientierungsstufe“ vorgestellt (Förderkennzeichen: 01JM1304A/B). Untersucht wird, wie sich der wiederholte Einsatz von verschiedenen „Schreibarrangements“, d.h. didaktischen Textproduktionssettings, auf die Qualität der Texte von Schülerinnen und Schülern mit unterschiedlichen Familiensprachen in der 6. Jahrgangsstufe von Gymnasien, Gesamtschulen und Oberschulen auswirkt. Die Spezifika der Arrangements bestehen in ihrer jeweiligen „sprachlichen Profilierung“, d.h. darin, ob und inwiefern den Schülerinnen und Schülern sprachliche Hilfen angeboten werden. Die Effekte derArrangements wurden in einer kontrollierten Interventionsstudie am Beispiel der Beschreibung an drei Schulen in Bremen und NRW untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass Arrangements, die Hilfen zu Schemata des sprachlichen Handelns enthalten, besonders wirksam sind und dass die Effekte der Arrangements nicht vom familiären Sprachgebrauch, wohl aber von der Schulform abhängen.

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Veröffentlicht

2022-10-28

Zitationsvorschlag

Rüßmann, L., Steinhoff, T., Marx, N., & Wenk, A. K. (2022). Schreibförderung durch Sprachförderung? Zur Wirksamkeit sprachlich profilierter Schreibarrangements in der mehrsprachigen Sekundarstufe I unterschiedlicher Schulformen. Didaktik Deutsch, (40). Abgerufen von https://didaktik-deutsch.de/index.php/dideu/article/view/502

Ausgabe

Rubrik

Forschungsbeiträge